Brutto-Netto
Was am Monatsende wirklich auf deinem Konto ankommt, und was deine Stelle den Arbeitgeber kostet.
Vor Steuern und Beiträgen. Die Zahl aus deinem Arbeitsvertrag.
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Brutto-Netto-Rechner 2026: So kommt dein Netto zustande
Der Brutto-Netto-Rechner zeigt dir, was von deinem Gehalt nach Lohnsteuer und Sozialabgaben auf dem Konto ankommt. Die Lohnsteuer folgt der amtlichen Formel des Bundesfinanzministeriums für 2026, die Krankenversicherung rechnet mit dem Satz deiner eigenen Krankenkasse. So bekommst du ein Netto, das du neben deine Gehaltsabrechnung legen kannst, und siehst Zeile für Zeile, wohin jeder Euro geht.
Was zwischen Brutto und Netto passiert
Von deinem Bruttogehalt gehen zwei Dinge ab: Steuern und Sozialversicherung. Die Steuern sind Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und, wenn du einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehörst, Kirchensteuer. Die Sozialversicherung besteht aus Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung.
Zu den Beiträgen zahlt dein Arbeitgeber in der Regel die zweite Hälfte dazu. Im Ergebnis siehst du deshalb auch die Arbeitgeberkosten: dein Brutto plus die Arbeitgeberhälfte aller Beiträge. Du kannst das Gehalt pro Monat oder pro Jahr eingeben und auch rückwärts rechnen: Gib das Netto ein, das du brauchst, und der Rechner nennt das Brutto, das dazu führt.
Steuerklasse 1 bis 6
Die Steuerklasse bestimmt, wie viel Lohnsteuer monatlich einbehalten wird, nicht, wie viel Steuer du am Ende schuldest. Klasse I gilt für Ledige, Klasse II für Alleinerziehende mit Kind im Haushalt. Für Ehepaare kommen III, IV und V in Frage: III für das höhere Einkommen mit V für den Partner, oder beide in IV. Klasse VI trifft ein zweites oder weiteres Arbeitsverhältnis.
Paare können im Rechner die Kombinationen III und V, IV und IV sowie IV mit Faktor nebeneinanderlegen. Am Jahresende werdet ihr zusammen veranlagt, die Steuer auf das tatsächliche Einkommen ist also dieselbe. Die Klassen verschieben nur, wie viel monatlich in der Hand bleibt und wer von euch beiden es trägt.
Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
Die Lohnsteuer wird nach dem amtlichen Programmablaufplan berechnet, der den Tarif nach § 32a EStG Schritt für Schritt umsetzt. Bleibt dein zu versteuerndes Einkommen unter dem Grundfreibetrag, fällt keine Lohnsteuer an. Der Solidaritätszuschlag kommt aus demselben Plan und entfällt bei niedrigeren Einkommen ganz.
Die Kirchensteuer beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8 Prozent, in allen anderen Bundesländern 9 Prozent. Kinderfreibeträge aus deinen ELStAM senken sie und den Solidaritätszuschlag, nicht aber die Lohnsteuer selbst.
Krankenversicherung und Zusatzbeitrag
In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlst du einen Prozentsatz deines Lohns bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dazu kommt der Zusatzbeitrag, den jede Kasse selbst festlegt und von dem du die Hälfte trägst. Wähle im Rechner deine Krankenkasse oder gib einen eigenen Satz ein. Der Rechner zeigt dir auch, wie weit die Kassen auseinanderliegen und was ein Wechsel im Monat wert wäre.
Bist du privat versichert, trägst du deinen Monatsbeitrag ein. Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte, höchstens aber so viel, wie er in der gesetzlichen Versicherung für dich zahlen müsste. Die Sätze der Krankenkassen werden täglich auf Änderungen geprüft.
Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung
Bei der Pflegeversicherung hängt dein Satz an deiner Familie. Beschäftigte über 23 ohne Kinder zahlen den Kinderlosenzuschlag allein. Wer einmal ein Kind hatte, zahlt ihn nie mehr, und ab dem zweiten Kind unter 25 sinkt der Satz je Kind. Sachsen teilt die Pflegeversicherung zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern ungleich auf.
Renten- und Arbeitslosenversicherung erheben je einen Prozentsatz deines Lohns, die Hälfte zahlt dein Arbeitgeber. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze wird nichts mehr erhoben, der Rechner markiert solche Zeilen als gedeckelt. Wer in einem berufsständischen Versorgungswerk statt in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, kann das einstellen.
Mehr als eine Zahl
Liegt dein Gehalt im Übergangsbereich, werden deine Beiträge auf einen verminderten Betrag erhoben, und der Rechner berücksichtigt das. Bei einer Höhe, die einem Minijob entspricht, zahlt der Arbeitgeber Pauschalbeiträge, dann erscheint ein Hinweis, dass das Ergebnis nur ein grober Anhaltspunkt ist.
Du kannst außerdem eine Gehaltserhöhung durchspielen, weniger oder mehr Wochenstunden, einen Nebenjob in Steuerklasse VI und deine voraussichtliche Rente. Dasselbe Gehalt lässt sich in allen Städten des Immobilienteils gegen die Miete halten.
Häufige Fragen zum Brutto-Netto-Rechner
Wie viel Netto bleibt vom Brutto?
Das hängt von Steuerklasse, Krankenkasse, Kirchensteuer, Kindern und Bundesland ab. Der Rechner nennt dir den Anteil deines Bruttos, der bei dir ankommt, und zeigt alle Abzüge einzeln.
Welche Steuerklasse ist für Ehepaare am besten?
Das kommt darauf an, wie weit die Gehälter auseinanderliegen. Der Rechner legt III und V, IV und IV sowie IV mit Faktor nebeneinander. Die Steuer für das ganze Jahr ist bei allen gleich, die Wahl ändert nur das Netto im Monat.
Warum weicht meine Gehaltsabrechnung ab?
Freibeträge in deinen ELStAM, ein Dienstwagen, ein dreizehntes Monatsgehalt und Entgeltumwandlung ändern das Ergebnis. Danach wird im Rechner nicht gefragt, maßgeblich ist die Abrechnung deines Arbeitgebers.
Wie wirkt sich meine Krankenkasse auf das Netto aus?
Jede Kasse legt ihren Zusatzbeitrag selbst fest, und du zahlst die Hälfte. An der Beitragsbemessungsgrenze macht der Unterschied zwischen der teuersten und der günstigsten Kasse einen spürbaren Betrag im Monat aus.
Was ist der Kinderlosenzuschlag?
Ein Zuschlag in der Pflegeversicherung für Beschäftigte über 23 ohne Kinder, den du allein trägst. Mit dem ersten Kind entfällt er dauerhaft.
Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?
Die Grenze, bis zu der dein Lohn für einen Versicherungszweig beitragspflichtig ist. Was darüber liegt, wird nicht mehr verbeitragt. Im Ergebnis ist diese Zeile als gedeckelt gekennzeichnet.
Wie viel Brutto brauche ich für ein bestimmtes Netto?
Schalte oben auf Brutto aus Netto um und gib das gewünschte Netto ein. Der Rechner sucht das Brutto, das dich genau dorthin bringt.
Wie viel bleibt von einer Gehaltserhöhung?
Weniger, als die Zahl klingt, denn das Mehr wird mit deinem höchsten Steuersatz besteuert und voll verbeitragt. Im Rechner stellst du dein heutiges Gehalt neben das geforderte, Zeile für Zeile.